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Herbst

Comité pour la Protection des Oiseaux
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Arbeiten in unserer Streuobstwiese

Im Gegensatz zum Bannwald, der keinerlei Pflegemaßnahmen erfährt, sind Streuobstwiesen arbeitsintensiv. Unser Baumbestand ist nun schon über 35 Jahre alt und die Stürme dieses Jahres haben an einigen Kirschbäumen nicht zu übersehende Spuren hinterlassen. Was im Bannwald als Windbruch liegen bleiben kann, muss in der Streuobstwiese entfernt werden, da sonst keine Maht mehr möglich ist.

Aber auch in der Streuobstwiese versuchen wir menschliche Eingriffe und Störungen zum minimieren. Deshalb mähen wir die Flächen in einem zwei- bis dreijährigen Rhythmus. Das erlaubt dann z.B. Ameisen sich anzusiedeln, wo sonst Kreiselmäher die Ameisenburg (siehe Bild rechts unten) zerstören würde. Wir haben gleich mehrere dieser Ameisenhaufen auf unserem Grundstück.

In diesem November kam unser neu angeschaffter Freischneider zum Einsatz (Bild links oben), der in Kombination mit Dickichtmesser und Sägeblatt auch den Beinamen “Herr des Dschungels” trägt.

All unsere Steinkauznisthilfen sind inzwischen belegt. Hier das Innere einer Röhre vor der Reinigung. Neben verschiedenen Vogelarten nutzen auch Wildbienen diese Behausungen. So konnten wir dieses Jahr einen Nistkasten komplett als Bienenstock ausgebaut finden.

Näheres zum Steinkauz finden Sie z.B. in wikipedia.

Abschließend noch ein Gast, den wir während des Einsatzes beochten konnten: das Tagpfauenauge.

Eigentlich sollte man es Ende November nicht mehr finden. Die immer milderen Temperaturen erlauben es dieser Schmetterlingsart länger aktiv zu sein.

Näheres zum Tagpfauge können Sie hier lesen.

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